Dossier Haderthauer

Dossier Haderthauer

Am Anfang war ein „Gschmäckle“ – mittlerweile hat sich die Modellauto-Affäre um Staatsministerin Christine Haderthauer zum „widerwärtigsten Skandal deutscher Politik“ ausgeweitet – wie „stern“-Journalist Hans-Ulrich Jörges die krummen wie lukrativen Geschäfte des Ehepaars Haderthauer mit psychisch kranken Straftätern bezeichnet.

Denn es geht längst nicht mehr nur um ein Ingolstädter „Amiga“-System, um einen weiteren Fall „bloßer“ Bereicherung eines Mitglieds der Bayerischen Staatsregierung. Es geht neben der juristischen Komponente – gegen das Ehepaar Haderthauer wird längst wegen Betrugs ermittelt – um ein perfides System von Ausbeutung in Bayerns Bezirkskrankenhäusern.

Es geht darum, dass die Leiterin der Staatskanzlei mit Un- und Halbwahrheiten, Salamitaktik und Herunterspielen seit Monaten den Landtag hintergeht. Es geht um gezielte Versuche von Manipulation, Einflussnahme und unverhohlenen Drohungen gegenüber JournalistInnen, die über den Fall berichten. Und es geht um einen Ministerpräsidenten, der versucht, den Fall auszusitzen und ein fragwürdiges Verständnis von Ministrabilität an den Tag legt.

Der Fall Haderthauer – eine Chronologie

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2 Antworten zu Dossier Haderthauer

  1. Wo findet man die Mitglieder des Untersuchungsausschusses Modellbau?

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